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Die richtige Fahrradhaltung

Haltung auf dem Fahrrad bewahren!


Betrachtet man die heutige Vielzahl an Radsportdisziplinen und dazugehörigen Fahrrädern, so fällt dem Beobachter sehr schnell auf, welche unterschiedlichen Sitzpositionen damit verbunden sind.

Ob In aerodynamisch gebückter Position wie Jan Ullrich auf seinem Rennrad, oder in aufrechter Sitzposition wie Hanka Kupfernagel während eines Radcross Rennens, beide Haltungen bringen schnell körperliche Fehlbelastungen mit sich, die sich beispielsweise in Handgelenks-, Rücken-, Nacken- und Kniescherzen äußern können.
Da das Radfahren neben einer Steigerung der eigenen Leistungsfähigkeit auch dazu beitragen soll länger fit und gesund zu bleiben, gibt es einige kleine, aber wirkungsvolle Tricks, die es im Bezug auf die richtige Sitzposition auf dem Fahrrad zu beachten gibt.





Das Fahrrad


Damit eine gesunde Haltung auf einem Fahrrad überhaupt ermöglicht werden kann bedarf es zunächst einmal der Überprüfung ihres Fahrrades.

Dazu sollten sie sich folgendes fragen:

Passt mein Fahrrad zu meiner Körpergröße? 
Sitze ich bequem? 
Kann ich sicher anhalten ohne dabei ins Stolpern zu geraten? 
Kann ich den Lenker bequem mit den Händen erreichen? 
Kann ich ohne große Mühe auf mein Fahrrad steigen? 

Ganz grundsätzlich erfolgt die Beantwortung dieser Fragen aus einer recht subjektiven Perspektive heraus. Was der Eine als bequem empfindet ist für den anderen eine Qual.

Radfahren, ihrer Gesundheit zu Liebe!


Aus gesundheitlichem Blickwinkel betrachtet ist eine aufrechte Sitzhaltung einer gebückten jedoch immer vorzuziehen. Allein schon aus diesem Grund sollte man sich bei längeren Fahrradtouren eher für ein Fahrrad entscheiden dass eine aufrechte Haltung ermöglicht, auch wenn man mit einem Rennrad sein Ziel häufig schneller erreicht. Zusätzlich dazu muss das Fahrrad auf die Körpergröße des Fahrers abgestimmt sein. Sowohl zu kleine als auch zu große Fahrräder können körperliche Beschwerden durch Fehlbelastungen oder durch Unfälle im Straßenverkehr verursachen.

Bequemes Sitzen beim Radfahren


Um bequemes Sitzen zu ermöglichen bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten an. Neben gefederten Gabeln können auch gefederte Sattelstützen oder breite Gelsättel den Fahrkomfort wesentlich verbessern. Zusätzlich dazu sollte man keine Mühe haben sowohl den Lenker als auch den Sattel des Fahrrads zu erreichen.

Im Radsport wichtig: Lenker und Sattel


Aber wie stellt man fest, ob der Sattel zu hoch oder zu niedrig und der Lenker zu nah oder zu weit entfernt eingestellt ist?
Bei einem optimal eingestellten Sattel sollte der Fahrer, wenn er auf dem Sattel sitzt, in der Lage sein, seine Beine ausgestreckt auf die Pedale des Fahrrads zu stellen.
Die Einstellung des Lenkers hängt natürlich davon ab, welcher Lenker auf dem Fahrrad montiert ist. Grundsätzlich gilt jedoch für ein gesundheitsbewusstes Fahrradfahren, der Lenker muss so montiert sein, dass ein aufrechtes Fahren möglich ist, die Arme locker nach vorne gestreckt werden können und die Handgelenke dabei nicht zu stark abgeknickt sind.

Die Sitzposition


Neben einem suboptimal eingestellten Fahrrad, kann aber auch der Fahrstil eines Fahrers, oder besser seine Haltung auf dem Fahrrad zu gesundheitlichen Beschwerden führen. Weiß man über die häufigsten Fehlhaltungen (Link zum Dokument Verletzungen und Vermeidung) nicht Bescheid, so ist auch ein optimal eingestelltes Fahrrad wirkungslos.

Folgende Haltungstipps können dabei helfen, dass man entspannt über lange Distanzen Freude am Sport hat:


  • Grundsätzlich führen monotone Bewegungsabläufe am ehesten zu körperlichen Problemen. Aus diesem Grund sollte man für Abwechslung sorgen, indem man beispielsweise zwischen unterschiedlichen Trittfrequenzen wechselt, während des Fahrens auch mal aufsteht, oder das Fahrrad auch einfach einmal rollen lässt.
  • Abwechslung ist auch im Bezug auf die Griffhaltung von Vorteil. Ein so genannter „Hörnchenlenker“ bietet vielfältige Möglichkeiten die Handgelenke unterschiedlich zu belasten.
  • Auch wenn für Abwechslung während des Fahrens gesorgt werden soll, so sollte jedoch überwiegend in einer aufrechten, leicht nach vorne gebeugten Haltung gefahren werden.
  • Der Schwerpunkt sollte während des Fahrens immer auf dem Sattel liegen.
 

Lenker SQlab 316


Lenker SQlab 316
Sportmediziner empfehlen eine stärkere Biegung des Lenkers nach hinten um einen geraden Übergang von Unterarm zur Hand zu erreichen. Durch die 16 Grad Biegung wird das Handgelenk weniger überstreckt, die Blutversorgung der Hand verbessert sich, die Gefahr von eingeschlafenen und tauben Fingern wird minimiert.
Gewicht: 280 Gramm
Material: ALU 6061
Konfizierung: 3mm - 1.4mm Erhöhung: 30mm Biegung nach hinten: 16 Grad Farben: silber oder schwarz

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Pedal SQlab MTB 502
Herkömmliche Pedale zwingen die Füße in eine nahezu parallele Fußstellung. Die verlängerte Achse der SQ-Pedale erlaubt eine physiologischere natürlichere Fußstellung. Dadurch wird eine einseitige Belastung verhindert, insbesondere bei Wadenbeinkopf- bzw. Fibulakopfsyndrom
Gewicht: 378 Gramm
Material: CrMo Achse, ALU Körper

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MTB-7 Multi Tool Box Das MTB-7 beinhaltet eine Auswahl von 21 außergewöhnlichen Werkzeugen. Hilfreich bei Pannen im Gelände oder auf dem Rennrad.
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